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Tresor Da das Zentrum Paul Klee in der permanenten Ausstellung nur einen Bruchteil aus seinem mehrere tausend Blätter umfassenden Sammlungsbestand zeigen kann, sieht das Vorprojekt (noch) einen so genannten Tresor, auch Quadreria oder Studiensammlung genannt, im Innern des mittleren Hügels vor.
Die Einrichtung einer Quadreria im Zentrum Paul Klee soll den Besucherinnen und Besuchern auch Einblick in einen Teil der grossen Depotbestände gewähren. In diesem Raum sollen die Objekte in einer verdichteten Form präsentiert werden. Da es sich bei den hier gezeigten Werken um Blätter handelt, die einer besonderen konservatorischen Betreuung bedürfen, ist der Name „Tresor“ im doppelten Sinn zu verstehen – als Ort, der besondere Sicherheit gewährleistet und als Ort, der äusserst wertvolles Gut hütet.
Veranstaltungsraum Der multifunktionale Musik- und Veranstaltungsraum wird über die erforderlichen akustischen Einrichtungen verfügen, um hochwertige musikalische Aufführungen, aber auch Filmvorführungen, Seminare oder Vorträge zu ermöglichen. Das Zentrum Paul Klee soll ebenso ein Ort der Begegnung wie der interdisziplinären Kommunikation werden.
Kindermuseum Der Begriff Kindermuseum ist eine direkte Übersetzung des anglo-amerikanischen „Children’s Museum“. Kindermuseen stellen Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und ihre Familien in den Mittelpunkt der didaktischen Bemühungen. Sie bieten den Besucherinnen und Besuchern ein breiteres Angebot als die traditionellen museumspädagogischen Einrichtungen. Im Kindermuseum erlernen Kinder durch die Forderung und Förderung der Sinne sowie die selbständige Konfrontation mit dem Objekt das Rüstzeug, das es braucht, um mündige und beständige Besucherinnen und Besucher der Kunst- und Kultureinrichtungen zu werden.
Weil es um die ästhetische Erziehung geht, ist der Begriff „Kindermuseum“ nicht eng zu verstehen. Von den besonderen didaktischen Dienstleistungen sollen Menschen von 4 bis 88 Jahren profitieren.
Mit der Gründung eines Bereichs für Kinder wird sich das Zentrum Paul Klee unter die Pioniere der Kindermuseen in der Schweiz reihen. Kinder sollen im Zentrum Paul Klee auch deshalb einen eigenen Bereich erhalten, weil einerseits Paul Klee Schöpfungen und bildnerisches Gestalten von Kindern hoch bewertete und andererseits das Werk von Paul Klee für Kinder leicht zugänglich ist.
Grosszügige Flächen In Pianos Architekturprojekt ist viel Platz für aktiven Kunstgenuss, spannende Wissensvermittlung und abwechslungsreiche Kulturveranstaltungen vorgesehen:
- Mehr als 2’000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.
- 1’200 Quadratmeter Museumsstrasse als lebendige Kommunikationszone.
- 600 Quadratmeter für das Kindermuseum.
- Veranstaltungsraum für mind. 300 Besucherinnen und Besucher.
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